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Architekturfotografie in den Wintermonaten

01.12.2011 - 23:34
verfasst von Poli Moutevelidis
Schlagwort: Fotografie

Sind Sie auch beruflich und privat ein begeisterter Architekturfotograf und bietet Ihnen die Architekturfotografie auch die Zeit der inneren Ruhe ? Wenn Sie die Antwort mit "ja" beantworten sollten Sie sich dann nun auf den Weg machen, um Ihre Fotoausrüstung auf Vollständigkeit in Sachen Architekturfotografie hin zu prüfen. Was benötigen Sie also um bemerkenswerte und qualitativ hochwertige Architekturfotos aufnehmen zu können ?

  • Eine digitale Spiegelreflex mit gutem Rauschverhalten ( in unserem Fall eine 1Ds Mark 3 )
  • Eine gute Weitwinkeloptik ( wir nutzen das 17-40 von Canon )
  • Im Idealfall ein Tilt-Shift Objektiv ( ein 45er von Canon passt hier oft sehr gut )
  • Ein leichtes und handliches Stativ mit sicherem Stand ( achten Sie besonders auf den Stand )
  • CF Karten in ausreichender Menge ( wichtig bei Mehrfachbelichtungen )
  • Einen Kabelauslöser für Ihre Spiegelreflexkamera 
  • Viel Geduld und Zeit

Nun haben wir also eine erste Checkliste, deren Inhalt wir nun auf deren Nutzen für die Architekturfotografie hin erklären möchten. In unserem Fall arbeiten wir besonders gerne mit einer Canon 1Ds um maximale Perfektion aus einem jeden Bild herauszuarbeiten, dazu hat diese Kamera ein extrem gutes Rauschverhalten bei langen Belichtungen. Der Chip der Kamera heizt sich zwar auch bei dieser Kamera auf, wenn lange belichtet wird, wie es in der Architekturfotografie üblich ist, überzeugt dabei aber durch sehr geringes Bildrauschen. In der Regel arbeiten wir dann vor Ort mit zwei verschiedenen Objektiven, zum einen mit einem Weitwinkel, dem 17-40er von Canon und einem Tilt&Shift Objektiv, in unserem Fall mit dem 45er ebenfalls von Canon. Das Tilt-Shift Objektiv mit seiner Normalbrennweite übezeugt mit einer hervorragenden Abbildungsqualität und leistet dazu eine wunderschöne Tiefenschärfe die man mit einer anderen Optik so nicht erzeugen kann. Wir setzen es weiterhin natürlich gezielt dazu ein stürzende Linien im Bild zu vermeiden und entgegen dieser Linien zu korrigieren. Die Weitwinkeloptik hingegen ist ein klassisches Arbeitswerkzeug in der Architekturfotografie, wobei aber am Computer je nach Winkel noch nachjustiert werden muss. Diese Optik sollte aufgrund des weiten Aufnahmewinkels in keinem Fall fehlen. Das Stativ bildet dann abschließend die Basis für Ihre Fotos, denn es muss handlich sein, sehr schnell und einfach einzustellen und sollte sicheren Halt finden, um verwacklungsfreie Fotos aufnehmen zu können. Achten Sie bei der Verwendung des richtigen Stativs allerdings auch bitte auf die Kamerainternte Einstellung der Spiegelvorauslösung, bei der der Spiegel nach dem auslösen erst auspendelt und bei wiederholtem Druck auf den Auslöser die Aufnahme belichtet wird. In der Regel ist ein Kabelauslöser zwar nicht unbedingt zwingend notwendig, ist aber die elegantere Lösung statt der Funktion "Selbstauslöser" an der Kamera. Ein weit wichtigerer Punkt ist die ausreichende Menge Speicherplatz auf Ihren CF Karten, da Sie eine Aufnahme nicht alleine stehen lassen sollten, sondern immer Mehrfachbelichtungen vornehmen sollten. In der Architekturfotografie arbeiten wir mit Belichtungsserien von 6 bis 10 und mehr Belichtungen pro Motiv um so in der digitalen Bildbearbeitung alle Details in der Bildtiefe herausarbeiten zu können.

Ich denke, dass Sie nun einen kleinen Leitfaden in Sachen Architekturfotografie an die Hand bekommen haben und bemerkenswert gute Bilder aufnehmen werden. Berücksichtigen Sie aber auch den letzten und nicht minder wichtigen Punkt: nehmen Sie sich für Ihre Bilder Zeit und überlegen Sie sich genau die Aufnahmepositionen bevor Sie anfangen zu fotografieren. Wir wünschen Ihnen viel Spass und immerzu gutes Licht.